PLANETARIUM

Liebe LeserInnen!
Dies ist das Ende. Sie halten die letzte Ausgabe des planet in Händen. Damit geht eine kleine feine Ära zu Ende, die von verschiedenen Zeitungskonzepten und Redaktionsteams getragen wurde. Oft gelobt, hatte vor allem interne Kritik den planet von Anfang an begleitet. Er sei zu intellektuell, zu textlastig, zu NGO-nah, zuwenig grün. Die Entscheidung im Vorstand der GBW war schließlich pragmatisch: Geld, Rentabilität. Nur mehr das Internet scheint en vogue, Print hingegen völlig out – und damit auch der planet. Das Redaktionsteam hat viel darüber diskutiert und schließlich beschlossen, einige ExpertInnen zu diesem Thema zu befragen und daraus die letzte planet-materie zu gestalten. Es sind unterschiedliche Meinungen zur Zeitungsbranche und den Umgang von Parteien mit Medien, doch alle kommen zu ähnlichen Schlüssen.
Ein letztes Mal widmen wir uns zwei Themen, die uns durch viele planet-Ausgaben hindurch begleitet haben: Migration und Armut. Diese beiden werden in nächster Zeit mehr Aufmerksamkeit und einen objektiven Blick brauchen.
Abschließend möchten wir uns bei all jenen bedanken, die den planet gelesen und unterstützt haben. Ein Dankeschön gilt auch unseren AutorInnen, GesprächspartnerInnen und KolumnistInnen sowie jenen, die den planet und sein Team bis zum Schluss gestützt haben, wie Isa Schachenhofer, die als einziges Vorstandsmitglied für den Erhalt des planet stimmte, Georg Monogioudis, der dem planet durch all die Jahre ein vertrauter Helfer im Hintergrund war, ebenso wie Marco Vanek, der stets ein offenes Ohr hatte, und Fritz Zaun, für den der planet eine Selbstverständlichkeit schien, auch Daniela Graf hielt lange zum planet.
Mein persönlicher Dank gilt jedem einzelnen Redaktionsmitglied, Marion Kremla für ihren klaren und weitsichtigen Blick, Katya Buchleitner für ihre ansteckende Begeisterungsfähigkeit, Charly Schall für seinen kühlen Enthusiasmus, Daniel Hausknost für sein Mitdenken auch aus der Ferne Philipp-Stephan Schneider für seine ungewöhnlichen Ideen und seine Unerschrockenheit, Karl Ulbl für seine unerschöpfliche Kreativität und unendliche Geduld, Hina Berau für ihr aufmerksames Auge, Ulla Bruckner und Christoph Gratzer für ihre webmäßige Geduld und ganz besonders Herbert Langthaler, von dem ich sehr viel lernen durfte und ohne den der planet nicht denkbar gewesen wäre. Es war eine schöne Zeit mit spannenden Themen, von denen ich hoffe, dass sie auch für unsere Leser- Innen immer wieder interessant und anregend waren.
Zum Abschied alles Gute,
Daniela Ingruber, für die Redaktion
AUS DEM INHALT
MEDIEN.
Materie. Dies ist der letzte planet. Zum Abschluss einige Fragen: Sind Printmedien ein Auslaufmodell? Ist das Internet zu schnell? Wie erreicht eine Partei Ihre WählerInnen? Was hat zwischen den Inseraten Platz?
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ERNÄHRUNG.
Während täglich Tonnen noch genießbare Lebensmittel weggeworfen werden, haben immer mehr Menschen kaum genug zum Leben. Beide Phänomene zusammengedacht: Einkauf im Sozialmarkt oder Dumpstern.
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PIEFKE.
Dirk Stermann im Interview. Wird er das Bundesverdienstkreuz für Verdienste um das Auslandsdeutschtum erhalten? Hätte er auch in seiner Heimat Karriere machen können? Wo isst der Kanzler seine Wurst?
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DRITTE DIMENSION.
Das Publikum sitzt immer häufiger mit Brillen im Kino. 3D-Filme gab es allerdings schon früher. Immer wenn das Interesse am Kino zu erlahmen drohte, sollte die Dritte Dimension die Kassen wieder füllen.
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