KLIMAWANDEL IM DIALOG
DIE GRÜNE BILDUNGSWERKSTATT (GBW) WIRD SICH IN NÄCHSTER ZEIT SCHWERPUNKTMÄSSIG MIT DEM KLIMAWANDEL UND SEINEN SOZIALEN AUSWIRKUNGEN AUSEINANDERSETZEN.
Wieso sind nicht nur die Einkommen immer ungleicher verteilt sondern auch die Anteile von Arm und Reich an der Verursachung des Klimawandels? Wie hängen Verteilungsfrage und ökologische Frage im Sinne eines politischen Gesamtmodells zusammen, das den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird? Mit diesen und ähnlichen Fragen wird sich die Grüne Bildungswerkstatt ab Spätherbst dieses Jahres im Rahmen ihres Themenschwerpunkts intensiver auseinandersetzen.
„Da die Bundespartei Klimaschutz als strategisches Leitthema für das nächste Jahr plant, erschien es uns sinnvoll, die Partei mit entsprechenden theoretischen und grundsätzlichen Diskussionen in diesem Bereich zu unterstützen“, sagte die Obfrau der GBW, Daniela Graf. „Wir wollten aber den Klimaschutz nicht isoliert betrachten, sondern auch die soziale Frage in unsere Überlegungen einbeziehen.
“Dialog und Austausch mit der Zivilgesellschaft zum Thema Klimawandel werden daher im Mittelpunkt der Aktivitäten der GBW im kommenden Jahr stehen.
Daniela Graf schließt dezidiert aus, dass es sich bei dieser Schwerpunktdiskussion um eine Kampagne handelt, bei der nur Forderungen der Grünen unter die Menschen gebracht werden. „Wir gehen bewusst in einen offenen Dialog und holen uns von außen das Feedback zu unseren Problemlösungsvorschlägen ein. Das entspricht unserem Verständnis von partizipativer und emanzipatorischer Bildung.“
