KLIMATAGUNG
„Der exzessive Ausstoß von Treibhausgasen steckt nicht in unseren Genen“, sagte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb in ihren einleitenden Worten zur Tagung „Klima in der Krise – Last Exit Copenhagen“, die dieser Tage in Wien stattfand. Ein Umdenken sei daher möglich, lautete Kromp-Kolbs hoffnungsfrohe Botschaft.
Die Veranstaltung, die auch von der Grünen Bildungswerkstatt unterstützt wurde, versuchte nicht nur aufzuzeigen, woran es im momentanen Vorbereitungsprozess für die kommende UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen hakt, sondern gab auch Einblicke in Konzepte der Klimawandelanpassung. So betonte Sven Harmeling von Germanwatch, dass Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auch „die politische Teilhabe der besonders gefährdeten Bevölkerung vor Ort“ gewährleisten müssen.
Die Tagung endete zwar offiziell mit einer Podiumsdiskussion, bei der die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner ein stärkeres Engagement der heimischen Bundesregierung einforderte, die Beiträge und Diskussionen des Tages sorgten aber dafür, dass der Gesprächsstoff bei den TeilnehmerInnen auch nach Ende der Tagung nicht so schnell ausgegangen sein dürfte.
Weiteres Hintergrundmaterial im Internet unter: www.klima-allianz.at (ps)
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