VERSANDET

KROCHA. Das Vorhaben der Bundesregierung, Kindern und Jugendlichen zukünftig den Zugang zu Solarien zu verwehren, hat für Aufregung gesorgt. Nicht nur unter BesitzerInnen von derartigen UV-Bestrahlungsanstalten, die um eine starke BenutzerInnengruppe und somit wertvolle Einnahmen bangen, sondern auch unter AnhängerInnen der Krocha Bewegung. Sofern es noch welche davon gibt. Denn die Jugendkultur, die im Jahr 2007 angetreten war, um von Wien aus mit Hilfe von Vokuhila-Haarschnitt, seltsamen Tanzschritten und einer ungesund wirkenden solariumgebräunten Haut die ganze Welt zu erobern, scheint seit einiger Zeit wie vom Erdboden verschluckt. Auch im Internet sucht man vergeblich nach neuesten Styling-Tipps, Krocha-Sprüchen oder aktuellen Tanzvideos auf Youtube.

Vielleicht sind die Krocha aber auch tatsächlich in die Welt „hineingekracht“ und haben Österreich den Rücken gekehrt. Grund dazu hätten sie spätestens jetzt genug, siehe Solariumverbot. (ps)