NUR GEMEINSAM

Foto: Die Grünen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mehr TirolerInnen als je zuvor können am 14. März in ihrer Gemeinde die Grünen wählen. Auch das Tiroler Oberland mit den großen Gemeinden Imst und Landeck wird bei der Gemeinderatswahl erste grüne Tupfer bekommen.

Nach dem Absturz von fast 16% auf knapp 11% bei der letzten Landtagswahl im Juni 2008 spüren die Grünen im „heiligen Land“ erstmals wieder Aufwind. Positiv ist auch die Kampagne angelegt: „Nur mit Grün geht was weiter“ steht auf den Plakaten mit Ampelmenschlein. Etliche Beispiele aus den Gemeinden belegen den Slogan, wie Klubobmann Georg Willi erläutert: „Von einer Gratis-Energieberatung in Mils, bis zum Ganztagskindergarten in Rum. Von mehr Bussen für die Gemeinden südlich von Innsbruck, bis zum VCÖ-Mobilitätspreis für den Schwazer Stadtrat Hermann Weratschnig, der den Bahnhofsumbau begleitet hat.“ Auch gegen die soziale Abschottung sogenannter Parallelgesellschaften gibt’s ein Mittel. Noch sind die 279 Gemeindeparlamente nämlich migrantInnenfrei. Das wollen und das werden die Grünen am 14. März ändern. In Landeck, Jenbach, Fulpmes und Kufstein – vier großen Gemeinden mit ca. 15% MigrantInnen-Anteil – wird jeweils zumindest ein/e KandidatIn mit Migrationshintergrund in den Gemeinderat einziehen.Warum das so wichtig ist? „Integration kann nur gemeinsam stattfinden. Da gehört auch dazu, dass MigrantInnen im Gemeinderat mitbestimmen“, betont Landessprecherin Ingrid Felipe.